(c) Lisa Truttmann


Thomas Grill (Lehrgangsleitung)

Elektroakustische Musik 5+6 (Vorlesung und Seminar)

Komposition 5+6 (Praktikum)

Studiotechnik 3+4 (Praktikum)

Geboren 1972, Studien elektroakustischer Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Doktoratsstudium Komposition und Musiktheorie and der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Post-Doc am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI). Leiter des mehrjährigen, interuniversitäten künstlerischen Forschungsprojekts Rotting Sounds.

Komponist und Performer elektroakustischer Musik, Medienkünstler, Technologe und Klangforscher. Seine Arbeiten reichen von installativer Klangkunst über elektro-instrumentale Improvisation bis zu rein akusmatischen Kompositionen für Lautsprecher. Zahlreiche Auftritte und Präsentationen, sowie wissenschaftliche Publikationen und Vorträge in lokalem und internationalem Rahmen. Kooperationen mit namhaften Künstlern aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Tanz und Video.

 

(c) Moritz Schell


Angélica Castelló

Elektroakustische Musik 1+2 (Vorlesung und Seminar)

Komposition 1+2 (Praktikum)

Repertoire der elektroakustischen und experimentellen Musik 2 (Seminar)

Theorie der elektroakustischen Musik 2 (Seminar)

Angélica Castelló ist eine mexikanisch-österreichische Komponistin, Blocklötistin und Klangkünstlerin. Ihre Kompositionen, abstrakten Improvisationen, elektroakustischen Arbeiten und Performances sind von einem klanglichen magischen Realismus geprägt – realismo mágico sonoro. “Meine Musik ist abstrakt, aber es sind ganz konkrete Menschen, Geschichten, die mich inspirieren.” Ihr extravaganter Stil ist u.a. auf ihrer solo CD Bestiario (mosz 024) nachhörbar und kommt bei ihren Live-Performances und Klanginstallationen speziell zur Geltung (electroaltar, magnetic islands, catorce reflexiones sobre el fin, etc.). Zahlreiche Kompositionsaufträge, internationale Kooperationen und Festivalbeteiligungen.
Castelló studierte Musik in ihrer Geburtsstadt Mexico City, Montréal, Amsterdam, Wien und Linz. Sie ist auch als Kuratorin und Musikpädagogin tätig. Lebt in Wien.

http://castello.klingt.org

 

Veronika Mayer

Elektroakustische Musik 3+4 (Vorlesung und Seminar)

Komposition 3+4 (Praktikum)

Geboren 1977 in Wien. Studien Klavier, Komposition und elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Aktiv als Komponistin und Klangkünstlerin im Bereich elektronischer und instrumentaler Musik sowie als Laptop-Musikerin im Kontext der freien Improvisation. Ko-Kuratorin des jährlich stattfindenden Klangkunst-Festivals Klangmanifeste in Wien.

Die Erforschung der Wirkung minimaler Klangmanipulationen sowie der Wechselbeziehung von Material und Raum zieht sich konsequent durch ihre Werke, vertiefender Aspekt sind die Thematisierung des Hörens und des kreativen Prozesses an sich.

2014-2020 Unterrichtstätigkeit im Fach Computermusik an der Musikschule Wien.
Seit 2015 Lehrtätigkeit im Studium Computermusik und Klangkunst am IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

https://www.veronikamayer.com


 

Katharina Klement

Derzeit keine (Sabbatical)

geboren 1963 in Graz, Studien Klavier, Komposition und elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien.

„Composer-performer“ im Bereich von notierter und improvisierter, elektronischer und instrumentaler Musik. Ein Schwerpunkt liegt auf räumlichen Konzepten, zahlreiche Mehrkanal-Kompositionen in Kombination mit Instrumenten oder Stimme. Querverbindende Projekte in den Bereichen Musik-Text-Video, Klanginstallationen. Besonderes Interesse gilt dem Instrument Klavier und dafür erweiterte Spieltechniken. Gründerin und Mitglied zahlreicher Ensembles für improvisierte und kollektiv komponierte Musik.

Internationale Konzerttätigkeit, seit 2006 als Lehrbeauftragte am Lehrgang tätig.

lebt in Wien

www.katharinaklement.com


 

Wolfgang Musil

Technik der Elektroakustischen Musik 1-4 (Vorlesung und Seminar)

Studiotechnik 1+2, 5+6 (Praktikum)

Live-Elektronik 1-4 (Seminar)

Geb. 1958 in Linz, technische Ausbildung, anschließend Studium der elektroakustischen Musik bei Dieter Kaufmann in Wien. Seit 1982 zahlreiche Tonbandkompositionen, Performances, Klanginstallationen sowie Theatermusik, literarische Vertonungen und Musik zu Hörspielen.

Aufträge oder Mitwirkung bei Festivals wie Wien Modern, Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Musikprotokoll, Tanzquartier Wien, Ultraschall Berlin, Festival der Regionen etc.
Klangregie und Realisation live-elektronischer Werke von und mit Komponisten wie Peter Ablinger, Bernhard Lang, Wolfgang Suppan, Michael Moser und Choreographen wie Xavier Le Roy.


 

Patrik Lechner

Music Processing 1+2, 5+6 (Vorlesung und Seminar)

Geboren 1986 in Wien, arbeitet Patrik Lechner seit den 2000er Jahren in den Bereichen experimentelle Musik und Echtzeit-Video-Kunst. Veröffentlichungen in den Bereichen Digitale Audio Effekte, Multimedia Programmierung im Allgemeinen, Audio Analyse, AI, Industrie 4.0. Tätigkeiten als Lektor zB. an der Universität für Angewandte Kunst, FH Salzburg und FH St.Pölten.

Bisherige Aufführungen Audio/Visueller Performances z.B. in:
Österreich (zB Musikürotokoll, Impuls Tanz Festival), Belgien (BAM Festival), Italien, Bulgarien, Deutschland (ZKM), Kanada (MUTEK), Dubai, Mexiko (MUTEK), Shanghai 2010 (Expo 2010). Lechner erhielt eine ehrenvolle Erwähnung beim PRIX ars electronica 2019/Kategorie Sound Art.


 

Gianpaolo Evangelista

Music Processing 3+4 (Vorlesung und Seminar)

Programmieren für MusikerInnen 1-2 (Wahlfach)

Studien der Physik (Master) an der “Federico II” Universität von Neapel und Elektro- und Computer-Technik (Master und PhD) an der University of California, Irvine. Professor und Forscher in Musikinformatik an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Zuvor arbeitete er an der CeMaMu, Paris, mit Iannis Xenakis, an der Universität Neapel, an der Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) und am Medien – und Informationstechnischen Institut (MIT) der Universität Linköping in Schweden. Autor oder Co-Autor von über 110 Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften, Tagungsbänden und Büchern, von denen die meisten über die Anwendungen der Signalverarbeitung und Mathematik für Musik und Klangverarbeitung, wie physikalische Modelle von Musikinstrumenten, Zeit-Frequenz und Zeit-Skala Darstellungen, Tonquellentrennung und digitale Audioeffekte.


 

Bernhard Gál

Repertoire der elektroakustischen und experimentellen Musik 1 (Seminar)

Theorie der elektroakustischen Musik 1 (Seminar)

Geboren 1971 in Wien, Komponist, Künstler und Musikwissenschaftler. Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Tonmeisterausbildung) und der Universität Wien (Musikwissenschaft). Dissertation über installative Klangkunst im interuniversitären Doktoratsstudium ‚Wissenschaft und Kunst‘, Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2006 künstlerische Leitung des Festivals ‚shut up and listen!‘ in Wien. 2006-07 Lehrtätigkeit an der Universität der Künste Berlin. 2010-13 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Doktoratskolleg‚ Kunst und Öffentlichkeit‘, Paris Lodron Universität Salzburg. Seit Herbst 2020 Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Künstlerische Aktivitäten in den Bereichen zeitgenössische Musik, Klangkunst und Medienkunst. Internationale Konzert-, Ausstellungs- und Vortragstätigkeit. Zahlreiche intermediale Installationen und Klangkunstprojekte. Wissenschaftliche Forschung zu installativer Klangkunst und zeitgenössischer Musik. Diverse Auszeichnungen, u. a. Karl Hofer-Preis Berlin 2001, Jahresstipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD 2003, österreichisches Staatsstipendium für Komposition 2004 & 2016, Förderungspreis für Musik der Stadt Wien 2010. Verschiedene Tonträgerveröffentlichungen sowie Katalogbücher und DVDs.

http://www.bernhardgal.com


 

Christian Tschinkel

Repertoire der elektroakustischen und experimentellen Musik 3 (Seminar)

Theorie der elektroakustischen Musik 3 (Seminar)

Geboren 1973, Komponist und Klangregisseur von akusmatischer Musik.
Studien in Psychologie und Musikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz sowie in elektroakustischer Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Teilnahmen an Kursen und Workshops im Bereich Tontechnik, Klangregie, Musiktherapie, Filmmusik u.a.
Umfassende Beschäftigung mit Akusmatik, auch hinsichtlich Pop und Trans-Art („Akusmonautik‟) und Betreiber eines eigenen Akusmoniums („Akusmonautikum‟).
Zahlreiche Musikproduktionen und Publikationen von theoretischen Schriften über Pop-Produktion und Musique acousmatique mit Fokus auf die Hörwahrnehmung (World Scientific, Transcript, Athena, Edition FZA u.a.)

http://www.acousmonuments.space


 

(c) Karin Ferrari


Shilla Strelka

Repertoire der elektroakustischen und experimentellen Musik 4 (Seminar)

Theorie der elektroakustischen Musik 4 (Seminar)

SHILLA STRELKA ist Kulturjournalistin, Kuratorin, Konzertveranstalterin und Festivalmacherin.

Sie studierte Digitale Medien an der Akademie der Bildenden Künste, Wien und absolvierte das Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik. Fokus ihrer journalistischen und kuratorischen Praxis liegt auf klanglichen Experimenten und dissidenten musikalischen Dialekten. Ihr Forschungsansatz kreist um Konzepte post- fundamentaler (klanglicher) Gemeinschaft und eine Politik der Ästhetik.

Strelka rief 2012 die Konzertreihe Struma+Iodine ins Leben. Seit 2015 kuratiert sie das transdisziplinäre Unsafe+Sounds Festival. 2016 co-kuratierte sie das Electric Spring Festival, zwischen 2016-2019 organisierte sie mit Robert Schwarz und Bernhard Tobola die Open- Air Konzertreihe Parken im Sigmund Freud Park, 2016-2019 war sie Co-Kuratorin der Stromschiene, Alte Schmiede Wien. 2017 & 2019 war sie Gast-Kuratorin der Wiener Festwochen, 2020 Gastkuratorin des Klangraum Krems, NÖ. Seit 2017 ist sie als Kuratorin des Elevate Festival, Graz tätig. 2018-2019 war sie Chefredakteurin von mica – music austria, von 2019-2021 war sie für Austrian Music Export tätig. Sie unterrichtet Mediengeschichte und Musikanalyse an der FH Salzburg, ist ab 2022 neue künstlerische Leiterin des Klangraum Krems Minoritenkirche.
Sie ist als Dj Inou Ki Endo aktiv.



 

Peter Plessas

Einführung in die Akustik 1+2 (Vorlesung)

Musiker, Komponist und Forscher in Computermusik und Medieninformatik.
Breite Konzerttätigkeit als Live-Elektronik Musiker und Klangregisseur
sowie als Instrumentalist im Duo Plinkplank.
Studium Elektrotechnik-Toningenieur sowie Sound and Music Computing an der
Kunstuniversität Graz. Vorträge und Publikationen unter anderem zu den
Themen räumliche Aufnahme und Wiedergabe von Schall, Klangtransformation
und auditive Wahrnehmung. Entwicklung von Computermusikinstrumenten
sowie von Open Source Software zur Synthese und Bearbeitung von Klängen.

Unterrichtet im Fach elektroakustische Komposition an der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien und im Studiengang Sound Design an
der Kunstuniversität Graz.


 

Reinhold Friedl

Methoden der Forschung 1 (Wahlfach, Seminar)

Reinhold Friedl studierte Komposition bei Witold Szalonek und Mario Bertoncini, Klavier bei Renate Werner, Alan Marks und Alexander von Schlippenbach. und Mathematik in Stuttgart, Berlin und Marseille. Promotion in Musikinformatik an der Goldsmiths University, London.

Reinhold Friedl ist bekannt für seine radikale Musik. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie Eurocréation Paris, Villa Serpentara Rom (Berliner Akademie der Künste), STEIM Amsterdam, Paris Cité des Arts,… sowie Aufträge des französischen Staates, Maerzmusik Berliner Festspiele, Wiener Festwochen, Asphodel San Francisco, ZKM Karlsruhe, Roma Europa Festival, der BBC London, Ultima Osolo. Seine Musik wird von Gruppen wie dem Diotima Quartett Paris oder dem Ensemble 2e2m aufgeführt. Friedl veröffentlichte über hundert CDs und LPs als Komponist und Interpret. Interdisziplinäre Kooperationen mit Künstlern wie Sasha Waltz, Frank Castorf (Volksbühne Berlin), Lillevan.

Friedl gründete und leitet die Ensembles Piano-Inside-Out und zeitkratzer und ist als Experte für erweiterte Klaviertechniken bekannt. Friedl arbeitete mit Musikern wie Phil Niblock, Lou Reed, Alvin Lucier, Lee Ranaldo (Sonic Youth), Helmut Oehring, Nicolas Collins, Laurie Anderson, Merzbow, Mario Bertoncini (nuova consonanza), Keiji Haino, Rashad Becker zusammen und hat unzählige Radio- und CD-Aufnahmen gemacht.

Reinhold Friedl lebt in Berlin.

https://www.reinhold-friedl.de


 

(c) Katharina Hauke

Till Bovermann

Methoden der Forschung 2 (Wahlfach, Seminar)

Till Bovermann is an artist and scientist working with field recordings and interactive sound programming to create sonic experiences and speculative islands of immersion and reflection. He has shown his work and self-made instruments at many institutions, among others the Ars Electonica, the ZKM Karlsruhe, but also the OT301 Amsterdam, or the Queen Mary University, London. After studying Computer Science in the Natural Science, majoring in Robotics at Bielefeld University, where he also received his doctorate for his work on Tangible Auditory Interfaces, he was a post-doctoral researcher at the Media Lab of Aalto University, Helsinki. There he initiated TAI-studio.org as a platform for scientific and artistic research on tangible and auditory interfaces. From 2014 to 2016 Till was principal investigator of the 3DMIN project “Design, Development and Dissemination of New Musical Instruments” (3DMIN) at the UdK Berlin. He is currently working for the art-science project “Rottingsounds” at University for Applied Arts Vienna. Till is part of the artist collective “friendly.organisms”.

https://lfsaw.de
https://tai-studio.org